Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie ist eine Scheinfrucht, denn die eigentlichen Früchte sind die auf dem Fruchtfleisch sitzenden Nüsschen. Botanisch gesehen ist sie daher eine Sammelnussfrucht.

 

Die in unseren Wäldern wild wachsende Walderdbeere ist nicht die Urform der uns bekannten Erdbeere. Diese ist vielmehr eine Kreuzung aus der in den chilenischen Anden vorkommenden Erdbeere und der nordamerikanischen Scharlacherdbeere, die erst vor ca. 200 Jahren nach Frankreich eingeführt wurde.

 

Die Erdbeere besteht zwar zu 90% aus Wasser, galt dennoch zu allen Zeiten als Symbol für Sinnesfreuden, Sinnlichkeit und Genuss. Verantwortlich dafür ist die Kombination aus Fruchtsäuren, Fruchtzucker und Aromastoffen.

 

Seit jeher wurden ihr aber auch geradezu magische Heilkräfte zugeschrieben, aktuell wieder entdeckt von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern als Fitmacher mit wenig Kalorien.

 

Kaum jemand weiß, dass Erdbeeren eine wertvolle Medizin aus dem Obstgarten sind: Die Erdbeere hat nämlich mehr Vitamin C als Citrusfrüchte. 150 g Erdbeeren decken den Tagesbedarf an Vitamin C und haben dabei nur 53 Kalorien. Außerdem sind Erdbeeren das Aspirin der Natur. Dank eines speziellen Inhaltsstoffes kann der Genuss von Erdbeeren gegen Migräne oder Erkältungskrankheiten helfen.

 

Tipp: Machen Sie mit der klassischen Saisonfrucht eine Art Kur. Der tägliche Genuss von 500g frischer Erdbeeren während der Saison trägt dazu bei, den Sommer aktiv und glücklich zu verbringen, statt gestresst und ausgelaugt zu sein. Die Erdbeere liefert genau die Stoffe, die Körper und Geist beleben, physisch und psychisch Kraft geben. Eine Erdbeerdiät ist als Einstieg zu einer langfristigen Ernährungsumstellung besonders gut geeignet.